Bootsunglücke vor Küste Myanmars
Nach zwei Schiffsunglücken vor der Küs-
te Myanmars werden nach UN-Angaben mehr
als
500
Todesopfer befürchtet.
Ersten Informationen zufolge sollen die
Schiffe Ende Juni im Bundesstaat Rakhi-
ne aufgebrochen sein. An Bord hätten
sich vorwiegend Angehörige der muslimi-
schen Minderheit der Rohingya befunden.
Zu einem Schiff brach den Angaben zu-
folge schon Ende Juni der Kontakt ab.
Das zweite Boot sei vermutlich am 8.
Juli gesunken. Bei den Rohingya handelt
es sich um eine Minderheit, die in
Myanmar unterdrückt wird.