Karlspreis für Maria Kalesnikava
Mit vierjähriger Verspätung ist in Aa-
chen der Karlspreis an die Bürgerrecht-
lerin Maria Kalesnikava vergeben wor-
den. Die Oppositionspolitikerin aus
Belarus konnte den Preis vorher nicht
entgegen nehmen, weil sie in ihrer Hei-
mat in einer Strafkolonie saß.
Der Karlspreis wird für Verdienste um
die europäische Einigung verliehen. Ka-
lesnikava, die jetzt in Deutschland
lebt, wurde für ihren Einsatz für demo-
kratische Rechte in Belarus gewürdigt.
Ein "wichtiges Zeichen der Solidarität
für das Volk in Belarus", sagte sie.
< Übersicht weitere Meldungen >